Bahnhofareal

Fakten:
Der Bahnhof ist die Wohler Visitenkarte für die Pendler und Reisenden. Im Bahnhof Wohlen kommen
werktags über 6000 Reisende mit Bahn und Bus an undfahren wieder weg. (SBB 4700; BDWM 2400
geschätzt davon ¾ Umsteiger; Bus, Ortsbus 4100, geschätzt davon ¾ Umsteiger)
Er ist nach Aarau, Baden, Lenzburg und Brugg der fünft-wichtigste Bahnhof des Kantons, vergleichbar
mit Zofingen und Rheinfelden, und der wichtigste Knotenpunkt im Freiamt.
Der Bahnhof und seine Infrastruktur stammen aus demvorletzten und letzten Jahrhundert. Der
Mittelperron als einziger Ein- und Aussteigeort derSBB ist zu kurz und zu schmal. Er wird durch eine
einzige Unterführung erschlossen. Die neuen S-Bahn Doppelstockzüge haben zu wenig Platz und
fahren Wohlen nicht an.
Die Busse stehen ungeschützt im Freien. Beim Ein-, Aus-, und Umsteigen sind die Reisenden Sonne,
Wind und Wetter ausgesetzt und müssen lange Wege umden Bahnhof herum gehen.
Der von der SBB nicht mehr benötigte Güterschuppen versperrt der BDWM-Bahn den direkten
Anschluss ans SBB-Gleisfeld. Zu- und wegfahrende Autos und Busse kommen den Fussgängern in
die Quere.
Der Platz vor dem Bahnhofgebäude ist ein Durcheinander von Verkehrsbeziehungen.
Das gesamte Areal des Bahnhofs Wohlen könnte bessergenutzt werden.
Das will die CVP:
Die CVP will, dass die Planungen zum Bahnhof Wohlenraschmöglichst und zügig weitergehen. In
Wohlen soll ein modernes funktionierendes Zentrum für den öffentlichen Verkehr entstehen, welches
der Bedeutung von Wohlen als Knotenpunkt und kantonale Kernstadt entspricht.
Dazu gehören:
• Ausbau (Verlängerung und Verbreiterung) des Mittelperrons, damit auch moderne, lange und doppelstöckige S-Bahnzüge und künftig auch Schnellzüge halten können.
• Zweite Unterführung direkt von den Bussen aufs Mittelperron.
• Neubau des Bushofes mit Überdachung der Haltebuchten.
• Abbruch des Güterschuppens und Heranrücken der BDWM-Geleise zum Gleisfeld der SBB direkt bei der Unterführung.
• Entflechtung der Verkehrsströme der Reisenden von den Autos.
• Renovation des Bahnhofgebäudes und besseres Veloparking.
• Umgestaltung des Vorplatzes zu einem erkennbaren Bahnhofplatz als Visitenkarte der Gemeinde.
• Bessere Nutzung des freien Bahnhofgeländes, inklusiv Raum der Freiladerampe für Wohnen und Gewerbe.
Zeitliche Vorstellungen:
Die Planungs-Arbeiten sollen zügig weitergeführt werden. Erste Standortentscheide müssen 2014
gefällt werden, damit mit den Arbeiten 2016 begonnen werden kann. Entscheidend ist der Baubeschluss der SBB und die Zustimmung des Kantons.



Die Kosten für die Umgestaltung des Bahnhofareals in Wohlen sind im Agglomerationsprogramm Aargau Ost, 2. Generation eingestellt und am 23. Mai 2012 vom Regierungsrat des Kantons Aargau verabschiedet worden. 2014 wird das Agglomerationsprogramm vom Bundesparlament beschlossen.

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